Tierärztl. Gemeinschaftspraxis
für Tierverhaltenstherapie

 

Tierärztinnen Dr. Corinna Dehn &
Stephanie Landgrebe-Kröger

 

Goethestraße 67
63067 Offenbach

Tel.: 0 69 / 80 90 48 99
Fax:  0 69 / 80 90 75 09

Telefonsprechzeit:
Montag bis Freitag
10.00 - 12.00 Uhr
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Katzen

neugierige_miezKatzen sind hoch spezialisierte Jäger, die in ihrem natürlichen Lebensraum viel Zeit damit verbringen, ihre Umwelt zu erkunden, zu klettern, zu lauern, sich anzuschleichen. Sie können sozialen Kontakt mit anderen Katzen oder Menschen aufnehmen, spielen oder in der Sonne dösen.

Vor allem die Haltungsbedingungen im städtischen Umfeld ermöglichen den Katzen oft nur begrenzt, diese Bedürfnisse zu befriedigen. Durch ihre räumlich eingeschränkte Umwelt und fehlende geistige Beschäftigung empfinden sie Langeweile, eine häufige Ursache für Verhaltensprobleme wie Zerkratzen von Möbeln, Unsauberkeit oder aggressives Verhalten.

Weitere Ursachen sind u. a. reizarme Aufzucht der Welpen, Überbelastung der sozialen Anpassungsfähigkeit und Erkrankungen.


   
Zur Verhaltenstherapie der Katze kommen wir zu Ihnen nach Hause. Dort befragen wir sie ausführlich zu dem Problem und beobachten die Katze in ihrem Lebensraum. Wenn wir Ihnen zur Umsetzung des Therapieplans Einzeltrainings empfehlen, üben wir mit der Katze bei Ihnen zuhause.

 

Häufige Verhaltensstörungen und –probleme bei Katzen sind:

 

  • Angst (vor Menschen, anderen Katzen, Hunden, unbekannten Dingen, wegen mangelhafter Sozialisation, wegen schlechter Erfahrungen, Depression, Apathie)
  • Unsauberkeit (Urin- oder Kotabsatz in der Wohnung, Abneigung gegen das Katzenklo oder die Katzenstreu, Vorlieben für unpassende Orte oder Untergründe, Markieren mit Kot oder Urin)
  • Aggressives Verhalten (gegen die Besitzer, gegen fremde Menschen, gegen andere Katzen im gleichen Haushalt, gegen fremde Katzen, umgerichtet aggressives Verhalten, aggressives Verhalten im Spiel, aggressives Verhalten beim Anfassen, bei der Körperpflege)
  • Stereotypien (Putzzwang, Schwanz jagen, Jagen von Lichtreflexen, sich Benagen/ Selbstverstümmelung)
  • Probleme bei der Nahrungsaufnahme (Fresssucht, mangelhafte Futteraufnahme, Fressen unverdaulicher Objekte)
  • Unangemessenes Jagen (von Gliedmaßen, von Personen, anderen Katzen, anderen Tieren, überfallartige Angriffe mit Verletzungsfolge)
  • Probleme beim Zusammenleben (Zerstören, Stehlen, unruhiges Verhalten, Klettern an oder über Möbel und Einrichtungsgegenstände, störendes Miauen, störendes Krallen schärfen)